Demonstranten an die Regierung: "Rettet die spanische Wissenschaft"

Juan A. Jiménez

Spanische Forscher erreichten heute Nachmittag ein geschlossenes Tor im Ministerium für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit in Madrid, wo sie ihrer Regierung eine klare Botschaft überbringen wollten: Rette die spanische Wissenschaft. Ihr Marsch war einer von 19 Protesten in Städten in ganz Spanien gegen kürzliche Kürzungen der Forschungsbudgets und Verzögerungen bei der Zuweisung von Regierungsgeldern. Die Demonstranten führten eine von 45.000 Unterstützern unterzeichnete 10-Punkte-Wunschliste, auf der die nationalen Forschungsausgaben bis 2016 auf 2% des Bruttoinlandsprodukts angehoben, die Chancen für junge Forscher verbessert und eine unabhängige Finanzierungsagentur geschaffen wurden.

Die Demonstranten wollten ihre Petition beim für Wissenschaft zuständigen Ministerium einreichen; Wenn Reporter sie nicht begleiten durften, klebten sie sie stattdessen an das Tor.

* Berichtigung, 14.10 Uhr, 18. Juni: Auf der Wunschliste der Demonstranten stehen steigende nationale Ausgaben für Forschung, nicht nur öffentliche Ausgaben. Dies wurde korrigiert.